Kruegenhaltz-Methode

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Alle Seminare der Kruegenhaltz-Akademie bauen grundsätzlich auf dem Realitätsprinzip auf, d.h. der Lö­sung von Aufgaben. Sämtliche Seminarelemente dienen der Entwicklung der Fähigkeiten des Teilnehmers, seinen eigenen Standort zu erkennen und ihn im Einklang mit seinem persönlichen Umfeld zu gestalten. Der Teilnehmer kann und soll seine Schwächen und Stärken erfassen und definieren und sich aufgrund dieser Erkenntnisse realitätsgerechter entscheiden.

Jeder Seminarteilnehmer wird angeregt, eine selbstverantwortliche, persön­liche Stellungnahme zu seinem eigenen Leben sowie zu Vorgängen in Alltagsumfeld und Gesellschaft zu finden. Wertevorstellungen bleiben seine eigenen.

Das Seminar bietet ihm die Werkzeuge, um mit seiner Umwelt besser in Inter­aktion zu treten. Sie erlauben und erleichtern eine Lösung von inneren Widersprüchen und die Entfaltung eigener Persönlichkeitsan­teile.

Das grundlegende Werkzeug für diese Prozesse ist der bewusste Umgang mit Sprache, d.h. die Fähigkeit, über innere und äußere Vorgänge mittels Sprache Auskunft zu geben. Das Formulieren und Definieren von Proble­men und Lösungen ist die Voraussetzung für eine Änderung.

Jedes Seminar ist wegen der Vielfalt und Fülle des Stoffes straff organisiert, damit das Seminarziel erreicht wird. Es werden Vorträge zu den einzelnen Themenbereichen gehalten, und nach jedem Themenschwerpunkt werden eine oder mehrere Übungen anhand von Übungsblättern mit systematisch angeordneten Fragen durchlaufen. In diesen praktischen Elementen soll stets der Bezug zum persönlichen Leben hergestellt werden.

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Die Übungen werden von den Seminarteilnehmern in wechselnden Zweiergruppen durchgespielt. Da in der Arbeit zu zweit ein ständiger Wechsel der Übungspartner erfolgt, wird dem Seminarteilnehmer eine positive Anonymität bei der Bearbeitung seiner Alltagsprobleme ermöglicht. Jeder bekommt dazu die gleiche Zeit.

Dadurch bietet dieses Seminarsystem zusätzlich die Möglichkeit, unter­schiedlichste Einstellungen zu ähnlichen Lebenssituationen kennenzuler­nen. Das fördert eine Relativierung der eigenen Problematik, deren Bear­beitung damit leichter fällt.

Die in jahrzehntelanger Praxis abgestimmten Schritte in den Übungen erlauben das Erfassen des prinzipiellen Interaktionsvorgangs. Der Seminarteilnehmer findet zu den Fragen eigene, spontane Antworten, ohne dass individuelle Fähigkeiten oder auch Hemmungen störend auf den Lernprozeß einwirken. Weitere schematisierte Übungen dienen dazu, die grundlegenden funktionalen Ab­läufe des Interaktionsgeschehens greifbar zu machen.

Die Seminare sind so angelegt, dass die durch Lernprozesse angeregten Än­derungen nach der Rückkehr in den Alltag individuell weitergehen. Die Teilnehmer werden ermuntert, Notizen zu machen, die sie zu Hause als eigen­ständige Erinnerungshilfe nutzen können.

Zertifizierte Seminarleiter begleiten die Teilnehmer. Sie sind nicht in die dyadische Struktur der Übungen einge­bunden. Sie stehen der Gruppe beobachtend zur Seite, sichern den geordneten Ablauf der Übungsphasen und sind ggf. Ansprechpartner zur Orientierung im Übungsablauf.

Die Methode wurde Anfang 1973 vom Unternehmensberater und Executive Coach Horst Vogel entwickelt und seitdem fortlaufend an die Anforderungen und Aufgaben der Gegenwart angepasst. Aus der Praxis für die Praxis.